-- [ Solveig ] -- [ 15.07.2020 - 16.08.2021 ] -- [ www.freietonne.de ] --


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15.07.2020-16929/
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WDK Marl-1692900


Samstag 06.06.2020
Gegen Mittag sind wir in unserem Hafen angekommen. Nach dem wir die Verpflegung und unser übriges Gepäck verstaut hatten, habe ich das Schiff sauber geschrubbt. Kaum zu glauben was sich ein Dreck ansammelt obwohl niemand an Bord war.
Sonntag gut ausgeschlafen, gefrühstückt, und gaanz langsam gegen Mittag in die Pötte gekommen. Habe das Bimini aufgebaut, die E-Bikes auf den Fahrradträger am Heck befestigt, und die restliche Zeit mit irgend einem Kleinkram tot geschlagen. Das Wetter war ja auch nicht so rosig. Dennoch haben wir eine große Runde mit Caro drehen können. Wir hoffen am Montag bei besserem Wetter die Leinen los werfen zu können.

Montag 08.06.2020
Gegen zehn Uhr verlassen wir unseren Hafen Richtung Schleuse um auf die Ijssel zu gelangen. Man wartet schon auf uns. Die Schleusentore stehen offen, drinnen liegt noch ein Sportboot. Ein Riesenhub von nicht einmal zehn Zentimeter, brachte uns auf Ijssel Niveau. Danach ging es stromaufwärts Richtung Deventer. Eigentlich ist der Hafen mit allem ausgestattet, aber wegen Corona alles dicht. Bis in den Ort sind es ca.5km. Also die Räder abgelastet und los. Den YH-Deventer haben wir zwar schon des öfteren an gelaufen, aber die Stadt selber haben wir nie richtig erkundet. Zu Fuß war es immer ein wenig mühselig. Im Ort selber sind die Geschäfte geöffnet, Mundschutz trägt keiner, aber auf Abstand wird geachtet. Die Kneipen und Kaffees sind geöffnet, aber es wird nur draußen an den Tischen bedient. So sah es den Rest unserer Reise in jedem Hafen aus. Abends ruft unser Sohn an.... Donnerstag ist Fronleichnam. Mit Brückentag, also langes Wochenende. Er will uns besuchen kommen. Wir verabreden uns für Mittwochabend in Rhederlaag einem riesigen Feriengebiet, mit einer Wasserfläche von 350 ha.

Dienstag 09.06.2020
Nach dem Frühstück geht es im Sonnenschein weiter die Ijssel aufwärts. Unser Tagesziel ist Zeuphen. Aber unser bevorzugter Hafen ist voll. Da der Maashaven hinter der Einfahrt vom Twenthekanal, nicht so ansprechend, und weit vom Stadtzentrum entfernt ist, entschließen wir uns, weiter nach Doesburg zu fahren. Auf diesem Stück ist die Ijssel ziemlich kurvenreich, und die Berufsschifffahrt in beide Richtungen stark vertreten. Da man sich in den Kurven nicht sieht, ist AIS sehr hilfreich. Meist wird die blaue Tafel des entgegen Kommers gar nicht gesetzt, weil man das Vorhaben des jeweils anderen, ohne ihn visuell zu sehen, schon im voraus mit AIS erkennt.
In Doeburg im Passkantenhafen haben wir die freie Auswahl und können uns in der Box unseres Vertrauens festmachen. Weil Caro so langsam auf ihr Recht auf Gassi pochte, haben wir das mit einem Rundgang durch die Mittelalterliche Stadt verbunden. Alle größeren Städte an der Ijssel sind ehemalige Hansestädte. Die Spuren des Mittelalters sind überall noch präsent. Auf dem Rückweg haben wir noch einmal alles gebunkert was Jutta so für`s Wochenende an Getränken und Lebensmittel benötigte. An unserem morgigen Ziel bekommen wir nichts, wenn überhaupt Brot, und frische Brötchen.

Mittwoch 10.06.2020
Heute mal wieder rumgeklüngelt. Lange gefrühstückt und geduscht. Bis Rhederlag fahren wir nur knapp eine Stunde. Darum keine Eile. Gegen Mittag kommen wir in dem ehemaligen Baggersee an. Man merkt das verlängerte Wochenende steht bevor. Als wir im YH-de Veerstal fest machen wollen, ist hier ein Betrieb wie auf der Cranger Kirmes. Das ganze Rhurgebiet scheint sich hier versammelt zu haben. Hier und da doch noch ein paar versprengte Holländer. Wir finden noch eine freie Box in einer ruhigeren Zone und können wegen unserer Räder sogar rückwärts einparken. Die Anmeldung beim Hafenmeister verbinden wir mit einem Spaziergang durch den Ferienpark. Mittlerweile gibt es neue Coronaregeln. In Toiletten und Duschen dürfen sich nur zwei Personen gleichzeitig aufhalten. Im Restaurant wird nur draußen serviert, und die Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Keine Maskenpflicht. Unser Sohn will so gegen 18:00Uhr auflaufen. Also genießen wir noch den Rest des Tages auf unserem Achterdeck bei herrlichem Sonnenschein. war ungefähr wie, warten auf Godot.
Das Kind kommt pünktlich, Mama ist glücklich! Wir verbringen zusammen ein herrliches Wochenende mit Spaziergängen, und ausgedehnten Fahrradtouren. Sonntagabend fuhr unser Dennis wieder nach Hause, und wir waren wieder allein, allein. Komisches Gefühl.

Montag den 15.06.2020
hatte mich gestern Abend noch für die Weiterfahrt navigations-technisch vorbereitet.
Fahren heute weiter die Ijssel aufwärts Richtung Anheim. Biegen dann in den Pannerdensch Kanaal ein, von dort geht es sechs km weiter bis wir schließlich auf dem alten Rhein bw Niederrhein landen. wo wir heute Nacht bleiben wird sich zeigen.
In die Schleuse Driel können wir direkt einfahren. Drinnen liegt schon ein riesiger Frachter. Mit genügend Abstand zum Frachter war der Schleusenvorgang kein Problem.
Die Schleuse selber mit der daneben liegenden Staustufe gigantisch. Nach 45km legen wir im YH des VADV Nude an. Alles geschlossen. Können aber am anderen Morgen GTL und Wasser tanken. Der Ort selber war 2km vom Hafen entfernt. dort haben wir unsere Vorräte bei JUMBO aufgefrischt. Ansonsten gab es im Ort selber nichts besonders zu sehen.

16.06. 2020
Der nächste Tag empfing uns mit grauen Wolken. Während der Fahrt fing es so stark an zu regnen, dass ich unter Deck weiter fahren musste. Zwei Stunden Später kurz vor der Schleuse Amerogen, wieder Sonnenschein. Nach dem ich die Schleuse angerufen habe, konnte ich direkt ein fahren. Mir wurde dann über Funk mitgeteilt, ich solle bis ganz nach vorne durchfahren, und mich dort festmachen. Es wird noch ein Berufsschiff mit geschleust. Dann kam das Berufsschiff, ein riesiger Kollos von Schwimmkran. Ungefähr eine halbe, seiner eigenen Schiffslänge machte er hinter mir fest. Auch diese Schleuse ist riesig. Es passen glatt zwei schiffe von dieser Grösse rein.
Zwei drei Km hinter der Schleuse wollen wir in Maurik, mit einem großen Gewässer und mehreren Yachthäfen übernachten. Leider ist der ganze See wie ausgestorben. Keine Menschenseele zu sehen. Also beschließen wir den See zu verlassen, und es auf der gegenüberliegenden Seite einige Km.Fluss abwärts in Wijk-Doorstede zu versuchen. Im YH der Watersportvereniging "Rijn en Lek bekommen wir sogar eine Box zugewiesen, in der wir rückwärts anlegen können. Beim Liegegeld bezahlen noch einen kleinen Plausch mit dem Hafenmeister, und Info über die Gegend eingeholt. Dann die Fahrräder von Bord geholt, und ab in den malerischen, mittelalterlichen Ort gefahren. Aber auch hier, alles geschlossen. Nur vereinzelt, ein paar Leute die wie gehetzt um her liefen. Keine Kneipe nix, nur ein kleiner Tante Emma Laden war geöffnet. Alles Menschen leer. Als wenn die Pestilenz wieder ausgebrochen wäre. Irgend wie gespenstisch. Wir verlassen diesen malerischen Ort, und Fahren noch ein wenig auf gut ausgebauten Fahrradwegen durchs Hinterland.

17.06.2020
Fahren heute ziemlich früh bei sonnigen Wetter los. Nach einer halben Stunde kommen wir an das Wasserstraßenkreutz Amsterdam-Rijnkanal. Hier endet der Nederrijn. Auf der anderen Kanalseite fliest er als Lek weiter Richtung Rotterdam. Wir müssen rechts herum in den Amsterdam-Rijnkanal. Dieser verbindet die Waal, mit Amsterdam. Die Prinses Irenesluis ist noch mal eine Nr für sich. Auch nicht ganz klein. Der Kanal bis Amsterdam ist ziemlich breit, und stark befahren, und als Schnellfahrstrecke mit 20 Km/h aus gewiesen. Die Geschwindigkeit nutzt die Berufschifffahrt auch in beide Richtungen. Dem entsprechend ist auch der Wellengang. Bis Utrecht haben wir eine unruhige Fahrt. An der Noorder Sluse wollen wir Richtung Innenstadt fahren. Der Schleusenwerter empfiehlt uns eine Anlegestelle mit Strom kurz vor der außen Gracht von Utrecht. Die Brücke vor der Aussengracht ist für uns zu niedrig. Also machen wir an besagter Stelle fest. Kurzer Landgang mit Caro, und dabei die nähere Umgebung erkundet. Hinter der Brücke ist ein kleiner Hafen, aber für uns nicht erreichbar. Als wir wieder zurück kommen, steht ein freundlich lächelnder Angestellter von Rijkswaterstaat an unserem Boot, und macht uns darauf aufmerksam, dass der Steg nur von Rundfahrt Booten benutzt werden darf. Nix mit Übernachtung. Na Brawo! Also wieder zurück zur Schleuse. Hier können wir 2 X 24/h. übernachten. Der freundliche Schleusen Wärter schlisst uns sogar das Tor auf, damit wir das Gelände wenn wir wollen verlassen können. Utrecht ist zwar eine schöne Stadt aber auf Bootstouristen nicht eingestellt. Wenn YH dann zu weit außerhalb, oder für unsere Größe nicht erreichbar.

18.06.2020
Der Schleusenwärter bringt frische Brötchen vorbei. Ja toller Service. Dann erkundigt er sich wann den unsere bevorzugte Zeit zum Schleusen wäre. Wir einigen uns, darauf nach dem Frühstück langsam in die Pötte zu kommen.
8:30 Uhr verlassen wir die Schleuse, nicht ohne dem netten Schleusenwerter dankend zurück zu winken. Wieder auf dem Kanal geht die Schaukelei wieder los. Auf diesem Abschnitt ist nicht viel zu sehen. Nur Industrie, und Lagerhallen. Nach etwa 3-4 km erreichen wir die Opburenbrug mit einer Durchfahrtshöhe von 3,75m. Das ist für uns die erste Möglichkeit auf die Utrechtsche Vecht zu kommen. Ab hier können wir bis Medenblick ohne Höhenbeschränkung auf der Vecht weiter fahren. Mit unseren 3,80m muss ich erst einmal das Biminiverdeck runter klappen. Dann warten bis keine Schiffe vorbei kommen, und das Wasser einiger maßen ruhig ist. Dann mit einem langen Warnton unter der Bücke durch,dann blind links um die Ecke rum, und die vier mal 15 Meter offenstehende Schleuse durchfahren. Auf der Vrecht angekommen, eine total andere Welt. Die Vecht fliest ganz ruhig dahin, die Höchstgeschwindigkeit ist 6km/h. Wir gleiten gemächlich bei schönstem Sonnenschein, an alten Häusern mit prächtigen Gärten die bis ans Wasser reichen vorbei. Ein Haus schöner als das andere. Kleine sechs eckige Teehäuschen in Park ähnlichen Gärten mit Blick aufs Wasser. Einfach Bombe. Wir kommen aus dem staunen nicht heraus. Wir sind so fasziniert, dass wir die kleine Schleuse nach Mijnden verpassen. Wo sind wir denn eigentlich?? Raspi und Tablet angeworfen und erst einmal neu orientiert. Ergebnis: wir müssen drei Kilometer wieder zurück. An der Niuwe Sluis angekommen, wurden wir auf das Nivau der Drecht, und den mit ihr verbundenen Losdrechter Plaasen geschleust. Zwei km nach der Schleuse ist das Recreations Centrum Mijnden.
Hier waren wir zehn Jahre vorher mit unserem Wohnwagen. Grachten durchzogen den ganzen Platz. Jeder Stellplatz hatte seinen eigenen Bootsanleger. 5 Sterne Platz. Einfach fantastisch. Als wir den Campingbereich passieren, Trauten wir unseren Augen nicht. Die Grachten zu gekippt, die Parzellen dem Erdboden gleich gemacht. Was war hier los?
Die Frage ist wie sieht es mit dem Yacht Hafen aus? Als wir die am Wasser liegende Gaststätte, und die dazu gehörende Charterbasis passieren, ist auch hier alles wie ausgestorben. Alle Charterboote liegen fest vertäut auf ihrem Platz. Die Marina ist kurz darauf zu sehen. Scheint in Betrieb zu sein. Ein Grüppchen Bootsleute die an der Einfahrt auf ihren Camping Stühlen sitzen, sagen uns, dass der Hafen für Fremde geschlossen sei. Wir könnten uns aber an der Außenseite der Einfahrt fest machen. Und Strom gibt es auch. Na wenigstens etwas. Nach dem wir angelegt, und fest gemacht wurden, kamen wir ins Gespräch. Meine erste Frage war, was ist denn hier passiert? Man erzählt uns dann, dass das ganze Areal als Freizeit Park umgebaut wird. So wie etwa Six-Flag mit Geister und Achterbahn. Nur die Ferienhäuser bleiben wie sie sind. Was mit dem Hafen geschieht ist noch ungewiss. Prima Aussichten.

19.06.2020
Werfen frühzeitig die Leinen los. Wollen auf die Loosdrechtse Plassen. Ein riesen Seengebiet mit allen Möglichkeiten seine Freizeit auf dem Wasser zu gestalten. Am gegenüber liegenden Ende des See sind von weitem die Yacht Häfen aus zu machen. Den wir uns ausgesucht haben, mit bester Bewertung, war natürlich rappel voll. Also weiter. Bis wir eine freundlich winkende Hafenmeisterin sahen. Auf unsere Frage: zwei Nächte in einer Box? wies sie uns eine Box zu, in der für gewöhnlich das Hafen eigene Boot liegt. Super ! Aber auch hier Toiletten und Duschen nur begrenzt offen. Im Hafen Kantor bekamen wir allerlei Infos der umliegenden Sehenswürdigkeiten und Fahrradkarten. Haben dann zwei Tage die wunderschöne Gegend mit dem Fahrrad erkundet.

22.06.2020

Nach dem ich Frischwasser gebunkert, und den Fäkalien Tank abgesaugt habe, ging es wieder Richtung Niuwe Sluis, zurück auf die Vecht. Bis Muiden sind es noch knapp 25km. Dort wollen wir auch zwei Tage bleiben. Von nun an wird die Gegend links und rechts der Vecht, abgesehen von kleinen Bauernschaften ländlicher. Erst kurz vor Muiden wird es wieder lebhafter. Vor der Schleuse mit ihrer Drehbrücke müssen wir warten bis wir an der Reihe sind. An den Schranken der Brücke, stehen Trauben von Menschen die auf die Überquerung warten. Alle Caffes sind voll. Ausflugsboote fahren vollbesetzt rüber zur Pampus Insel. Hans Dampf in allen Gassen. Ich glaub wir sind im falschen Film. Im Königlichen Yacht Hafen bekommen wir eine Box direkt neben einer Wiese. Besser geht es nicht. Muiden ist auch eine alte, bedeutende Hansestadt gewesen. Hier sind wir auch mit unseren Rädern auf Erkundungstour gegangen.

24.06.2020

Unser Tagesziel ist für heute Harderwijk an den Randmeeren. Schnell noch Wasser nach gebunkert, und dann los. Auf der Vecht, die hier ins Ijsselmeer mündet, passieren wir noch de grune Drag, die Königliche Plattbodenyacht die hier im Hafen auf ihren nächsten hoheitlichen Einsatz wartet. Nach der Fahrwasserabzweig Tonne biegen wir nach Stb in das Nebenfahrwasser ab, und fahren hinter den Pampus Inseln Richtung Hollandse Bruck.
Danach befinden wir uns in den Randmeeren. In Harderwijk im YH-de Knar habe ich mit meinem Segelboot dreißig Jahre gelegen. Heute zehn Jahre später erkenne ich nichts wieder. Wo früher ein Deich die Wolderwijk vom Veluvemeer trennte, ist heute ein Durchstich. Autos fahren darunter her. und die alte Harder-Schluis ist da durch auch überflüssig geworden. Den alten Stadthafen erkennen wir nicht wieder. Aber toll gemacht. Und das alles in nicht einmal zehn Jahren. Unvorstellbar in Deutschland. Um alles sehen zu können bleiben wir noch eine Nacht länger.

26.06.2020
Von Harderwijk fahren wir die Randmeere weiter, an Elburg vorbei, Richtung Kampen. drei Kilometer vor der Roggebootschleuse, gibt es an Stb. ein neues Fahrwasser. Das bildet eine Tangente zur Ijssel, und mündet einen Kilometer oberhalb von Kampen.
Eine Zeitersparnis von über einer Stunde. War super. Im Buitenhaven am Koggeship machen wir für heute Nacht fest. Im Eetcaffe de Bastad gibt es die besten Sperrips.
Also verbinden wir einen kleinen Stadtbummel mit lecker Essen.

27.06.2020
Wir verlassen den Buitenhaven überqueren die Ijssel und fahren rüber zur Schleuse
die uns ins Ganzendiep bringt. Als wir das Ganzendiep hinter uns gelassen haben, und Ijmuiden in Sicht kommt, beschliessen wir bis Zwolle durch zu fahren. So können wir Sonntagmorgen in aller Ruhe unsere Sachen Packen, und nach Hause Fahren. Samstag gegen 14:00 Uhr haben wir in unserer Box wieder fest gemacht.




(15830 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
05.09.2020-33858/
0
Marl am WDK
L: 7°07'11", B: 51°42'06" | google-maps
-1692900

Montag den 07.09.2020
Haben heute Mittag das Auto beladen. Wollen bis Sontag eine kleine Tour nach Urk unternehmen. Vorher müssen wir aber noch Schwager Herber abholen. Er hat noch einen gut bei uns. Als wir entlich los fahren können ist es 15:15Uhr. In Zwolle ankommen, ist es 17 Uhr.
Auto ausgeräumt, Boot eingeräumt, Räder aufgelastet,erst mal feierabend für heute.

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Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
08.09.2020-33824/
8415
Kraggenburg3484158


Heute morgen Früh aufgestanden. Direkt nach dem Frühstück gegen 9 Uhr verlassen wir den Hafen. Das Wetter ist bewölkt, nach einer Stunde,es fängt an zu nieseln, und uns wird es Kalt. Also alle unter Deck, und ich steure von innen weiter. An der Kadoelerkeerschluise ist es 11:30 Uhr. Das Wetter hat sich etwas Beruhigt, und ich steure wieder von aussen. Kurtz vor 12 Uhr kommt die Voorstersluise in Sicht. Ich rufe die Revierzentale an, um uns für die Schleusung in den Zwolse Kanal an zu melden. In der Schleuse sehen wir ein Hinweisschild das uns darauf hinweisst, dass die letzt Brücke vor Urk wegen Bauarbeiten nicht geöffnet werden kann. Ja bravo wir sind schon auf dem Weg nach unten. Also muss Plan B her. Nach der Schleuse fahren wir ins 3km weiter gelegene Kraggenburg. Schöner Hafen aber ruhig. Nach dem Mittagessen, und kleinem Päuschen, sind wir mit den Rädern ins Hinterland gefahren. Hier gibt es einiges an alter Geschichte zu bestaunen. Gegen 19 Uhr waren wir wieder am Schiff. Abend Essn, Fernsehen, und ab ins Bett.







(1090 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
10.09.2020-33796/
8418
Kampen
L: 5°54'38", B: 52°33'45" | google-maps
2836

Unser Plan B sieht volgender massen aus. Wir fahren die 3 km zur Schleuse zurück, dann den Vollenhover Kanal zurück zum Zwartemeer, ein Stück das Zwartewater rauf, um nach 2km rechts in den kleinen Kanal Richtung Ganzendiep zu fahren.
Es war so gegen 11:30 als wir die Schleuse am Ausgang vom Ganzendiep erreichen. Die Ampel stand schon auf Grün. Mit einem vor uns wartenden Boot konnten wir zügig einfahren. Nach 10 min. und 15 cm tiefer verliessen wir die Schleuse, querten die Ijssel, und steuerten den gegenüber liegenden Buitenhaven in Kampen an. Wir bekamen eine schöne Stelle am Ende des Steges, wo wir unsere Fahrräder problemlos abladen konnten.

(660 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
10.09.2020-33796/
8418
Kampen000

Heute ist das Wetter besser geworden. Beschliessen noch eine Nacht länger zu bleiben. Nach dem Frühstück wollen mit den Rädern Kampen und Umgebung erkunden.
Kenne Kampen schon seit ein paar Jahre, aber mit unseren eBikes vergrössert sich unser Radius von neuen Erkenntnissen ungemein. Als wir am späten Nachmittag wieder kommen, fülle ich unsere Wassertanks noch auf, und bereite alles für die Weiterfahrt für morgen vor.

(427 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
11.09.2020-33773/
8421
Zwolle2338

Heute gut ausgeschlafen, Herbert hat Brötchen geholt. Dann erst einmal gefrühstückt. Haben keine Eile, bis zu unserem Heimatahafen sind es gerade mal 23km. Also wird auch noch in aller Ruhe geduscht. Als alle fertig waren, und Caro ihre Gassirunde hinter sich hatte, sollte es endlich los gehen. Um 11 Uhr verlassen wir bei herlichem Sonnenschein den Hafen. Die Ijssel ist platt wie ein Ententeich. Kaum Strömung. Gemütlich unseren Kaffee schlürfend tuckern wir die Ijssel aufwers. Als wir an der Schellingwouder Schleuse ankommen stehen die Tore offen. Drinnen liegen schon einige Boote, und wir passen auch noch mit rein.
Als wir die Schleuse verlassen brauchen wir noch 10min. bis wir in unserer Box fest machen können.

(728 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
12.09.2020-33773/
8421
YH-de Hanze Zwolle
L: 13°23'08", B: 52°30'38" | google-maps
000

Heute ist Samstag. Das Wetter ist schön mit Sonnenschein. Nach dem Frühstück wollen wir mit dem Auto nach Urk. Mit dem Boot haben wir es ja nicht geschafft. Einmal im Jahr muss man auf Urk gewesen sein. Also dann heute eben mit dem Auto.

(230 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
13.09.2020-33773/
8421
YH de Hanze Zwolle000

Gestern auf Urk, der Wahnsinn. Touristen noch und nöcher. Da wo früher die riesen Fischfabrik stand, ist heute ein grosser Parkplatz. Aber alles mit System. Gesonderte Stellplätze für Wohnmobiele, zwei Zapfanlagen für E-Autos, das Sanitärgebäude ganz neu gebaut. Da wo früher die Fischerboote lagen, sind Stege für Sportboote. Das alles besteht nun schon ein paar Jahre, aber wenn man mit dem Auto kommt hat man plötzlich eine ganz andere Sicht auf die Dinge.
Heute werden wir unsere sieben Sachen packen, und in aller Ruhe nach Hause fahren.

(550 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
25.09.2020-33773/
8421
Marl am WDK
L: 7°07'11", B: 51°42'06" | google-maps
000

Zu Hause angekommen, wartet für die kommende Woche schon das nächste Projekt auf uns. Am Dienstag kommt unser neuer Pelletofen. In den alten Kamin müssen Stahlrohre gezogen werden. Dazu müssen an vier Stellen am Kamin, die Anschlüsse für zwei Pelletöfen, und zwei Inspektions-Luken gestemmt werden. Staub im ganzen Haus. Zu allem Übel stellte sich im laufe der Arbeiten heraus, das der Kamin auf halber Höhe um einen halben Stein versetzt ist. Die Rohre passten an dieser Stelle nicht übereinander. Und konnten nicht weiter verlegt werden. Es müssen passende Bögen bestellt werden, um die Rohre mit einander verbinden zu können. Wenigsten sind die Inspektions-Luken und die Wandanschlüsse für die Öfen fertig und eingeputzt.
Also Pause bis Freitag.
Diese Gelegenheit nahm Jutta gleich zum Anlass, das Wohnzimmer könnten wir doch in der Zwischenzeit tapezieren. Es war ja sowieso schon alles von den Wänden abgerückt und mit Folie abgedeckt. Also SIE, zum Baumarkt Tapeten und Kleister besorgt,ich angefangen die Tapeten ab zu kratzten. Mitwoch die Wände mit Grundierung gestrichen,und den Alten Holzofen entsorgt. Gestern Donnerstag, hat Schwager Herbert die Bude tapeziert. Nachmittags haben wir alles aufgeräumt, sauber gemacht, und die frisch gewaschenen Gardinen aufgehängt. Dann den neuen Ofen provisorisch auf seine Position gestellt, alles ist wieder wohnlich.
Gott sei Dank
Freitag
Heute will der Ofenbauer gegen 13:00 Uhr sein Werk vollenden. Zum späten Nachmittag sollen die Öfen brennen.

(1604 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
27.09.2020-33773/
8421
Marl am WDK
L: 7°07'11", B: 51°42'06" | google-maps
000

Es ist 10:45 Der Ofenbauer steht schon vor der Tür. Unter dem Arm die benötigten Rohrbögen. Nach einer guten 3/4 Stunde ist das Abgasrohr im Kamin mit einander verbunden und die restlichen Löcher zugemauert und verputzt. Danach wurde unser Ofen zusammen gebaut, und an das neue Kaminrohr angeschlossen. Der erste Start und die Einweisung für den weiteren Gebrauch erklärte uns der Ofenbauer in allen Einzelheiten.
Hier das Ergebnis
(http://www.youtube.com/watch?v=upKLaQ4rpuY)

(763 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
18.10.2020-33773/
-75789
Zu Hause0-842100

Vierzehn Tagen mit dem neuen Pelletofen: Alles richtig gemacht. Kein Dreck kein Holz schleppen, sägen, und hacken mehr. Der Ofen arbeitet wie eine Zentralheizung, und es ist, Dank Zeitsteuerung immer zur richtigen Zeit mollig warm. Alle zwei Tage einen 15kg Sack mit Pellets nach füllen. den Rest macht der Ofen selber. Voraussichtlich spare ich mit den Pellets, ca.2/3 der Kosten gegenüber zum Scheitholz. Meine Arbeitzeit mit der Holzbeschaffung, und Bearbeitung wie fällen,klein sägen,spalten, und lagern ganz zu schweigen.
Aber die ganze Schwärmerei wird durch Corona jäh unterbrochen. Ich müsste schon längst zum Boot. Aber Holland ist dicht! Wenn ich keine Quarantäne bei der ein, und Ausreise riskieren will, hätte ich schon lange das Boot an Land. Den letzten Törn im Oktober hatte ich mir sowieso schon abgeschminkt. Nun heißt es abwarten wie es wird.

(874 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
19.10.2020-33773/
-75789
Zu Hause000

Corona! Was gestern noch sichere Erkenntnis war, ist heute schon wieder passè. Also beschliesse ich mir selber ein Bild der Lage zu machen. Morgen fahre ich zum Boot, um einen Krantermin zu machen. Mein Corona Test ist negativ, also haben die Holländer von mir nichts zu befürchten. Werde voraussichtlich drei Tage bleiben.


(326 Zeichen)
Datum km/
h
Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
20.10.2020-33773/
-75789
YH Zwolle000

Fahre gegen zehn Uhr unbehelligt bei Gronau/Enschede über die Grenze.
Nach einem Kilometer, eine Hinweistafel worauf sinngemäß stand, daß alle Niederländer die das Oranje Gebiet länger als 24h verlassen haben, sich für zehn Tage in Quarantäne begeben müssen. Ich frei von Symptomen und kein Holländer, also weiter.
Im Hafen angekommen finde ich Normalität vor. Ich, der einzige mit Maske. Schnell das Auto ausgeladen, und direkt aufs Boot in die selbst gewählte Quarantäne. Hier beschließe ich drei Tage mit arbeiten zu verbringen. Toilette Dusche und Heizung sind vorhanden, und genügend Proviant ist auch da. Als erstes bereite ich das Boot für den Krantermin vor. Dazu muss ich das Bimini, und die Windschutzscheiben ab bauen. Den Signalmast und diverse Antennen legen. Die Sat-Antenne bleibt noch stehen, damit ich heute Abend noch den Krimi sehen kann.

(878 Zeichen)
Datum km/
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Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
21.10.2020-33773/
-75789
YH Zwolle000

Heute mal richtig gut ausgeschlafen. Es ist beinahe zehn Uhr als ich endlich in die Pötte komme. Als erstes will ich, alles was nicht mehr in der Bilge benötigt wird ausräumen. U.a. Getränke und das Leergut. Danach die Bilge gründlich mit dem Staubsauger gereinigt. Dabei entdeckte ich, dass an der tiefsten Stelle, Feuchtigkeit seine Spuren in Form von leichtem Rost hinterlassen hatte. Grund für die Nässe war die Frischwasserpumpe mit Filter, und Druckbehälter. Sie war mit einem Brett auf zwei Querspanten verbaut. Darunter hat sich über die Jahre tröpfchenweise Nässe gebildet. Was man ohne den Ausbau der Pumpe nicht sehen konnte. Also alles getrocknet und sauber gemacht. Dabei stellte sich heraus, dass der Rost sich über weite Teile in der Bilge unter der Farbe ausgebreitet hatte. Mit einem Spachtel besitigte ich die alte lose Farbe, und mit dem Deltaschleifer wurde soweit alles entrostet bis nur noch blanker Stahl zu sehen war. Danach alles wieder sauber gemacht, und mit Rostschutz Farbe gestrichen. Dann erst mal Pause. Nachdem die Farbe getrocknet war, sah die Bilge irgendwie scheckig aus. Zwei verschiedene Farben? Höre schon Juttas Kommentare.
Also rüber (mit Maske) zum Hafenmeister. Der hat einen kleinen Zubehör Laden. Dort fand ich extra für die Bilge graue Farbe. Noch ein kleinen Plausch, und für morgen Früh um 10 Uhr einen Krantermin klar gemacht. Zurück an Bord die Bilge komplett gestrichen. Sieht wieder alles super aus. Es wird draußen schon dunkel, als ich mit der ungeplanten Arbeit fertig bin. Feierabend für heute.



(1585 Zeichen)
Datum km/
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Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
22.10.2020-33773/
-75789
YH Zwolle000

Heute Nacht schlecht geschlafen. Der eiserne Ring am Dalben wird durch die vordere Festmacherleine ständig rauf und runter gezogen. Nervig. Es ist durch die vorbeifahrenden Berufsschiffe ein ungewöhnlicher Nährstrom im Hafen entstanden. Ob die zu schnell vorbeifahren? Jedenfalls träume ich schlecht, verpasse im Traum immer den Krantermien. Leicht gerädert stehe ich gegen sechs Uhr auf. Habe noch einiges zu erledigen. Hatte gestern Abend doch noch den Motorraum mit Bildgenreiniger ein gesprüht, und über Nacht einwirken lassen. Heute morgen nach dem duschen habe ich das restliche Trinkwasser abgelassen, und mit dem heißen Wasser aus dem Boiler, den Motorraum vom Bilgenreiniger, und dem gelösten Dreck befreit. Sieht wieder richtig sauber aus. Da ich noch genügend Zeit habe, fahre ich das Boot schon mal zum Kran rüber. Dort saugte ich das Schmutzwasser aus der Bilge, und entleerte den Fäkalientank. Dann noch durch den Kühlwasser Filter Umweltfreundliches Frostschutzmittel in den Kühlkreislauf gefüllt bis es am Auspuff wieder aus trat. Die Leitungen der Toilette habe ich auch mit Frostschutzmittel bis zum Fäkalientank befüllt. Fertig war die gröbste Arbeit. Kurz darauf kam auch schon der Hafenmeister und hob das Boot aus dem Wasser. Erstaunlicherweise sah das Unterwasserschiff nach dem abspritzen noch ganz gut aus. Obwohl ich im Frühjahr wegen Zeitmangel ganz schön gefuscht habe. Gegen dreizehn Uhr stand das Boot auf dem Bock an seinem Platz.
Auf der Heimfahrt wieder unbehelligt in der Heimat angekommen.

(1541 Zeichen)
Datum km/
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Ort Entf.
km
Stun
den
Treib
stoff
11.11.202085/
-75789
Marl am WDK
L: 7°07'11", B: 51°42'06" | google-maps
3385800

Heute Halloween. Habe das Auto mit allem Beladen, womit ich unser Boot für den Winter abdecken muss. Fahren früh los, damit wir heute frühzeitig wieder zu Hause sind. Morgen ist Allerheiligen, und wir gehen immer einen Abend vorher auf den Friedhof um die Lichter auf die Gräber zu stellen. So ist es auch für heute angedacht. Kommen unbehelligt in unserem Hafen an. Reges treiben wie eh, und je. Herbert hilft mir beim Aufbau der Plane, und Jutta räumt alle restlichen Lebensmittel, und was verderben könnte aus den Küchenschränken aus. Die mit gebrachten Salz gefüllten Luftentfeuchter hat sie auch noch im Schiff verteilt. Als Jutta endlich fertig ist, sind Herbert und ich auch soweit so, dass wir die letzten Bänder von der Plane befestigen können. Alles was Jutta nicht im Schiff lassen wollte, wird im Auto wieder verstaut. Wir sind genauso bepackt wie auf der Hinfahrt. Zum Schluss kommt noch Pietje vorbei, um das Hafengeld, in Naturalien, sprich Lecklerchen zu kassieren. Er wird 16 Jahre alt und ist schwer krank. Bekommt Medikamente gegen die Schmerzen und, erfreut sich immer noch des Lebens. Wir werden ihn wahrscheinlich im Frühjahr nicht mehr wieder sehen.
Die Rückfahrt war wieder unproblematisch. In der Zwischenzeit ist Holland Risikogebiet. Haben alles noch so eben geschafft.

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Datum km/
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Ort Entf.
km
Stun
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Treib
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02.03.2021-16929/
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So, ins neue Jahr sind wir gut, und immer noch gesund rein kommen. Wegen Corona sind wir vier Monate nicht am Schiff gewesen. Also haben wir in der vergangenen Woche beschlossen nach Holland zu fahren. Vorher habe ich mir im Internet einen Selbsttest besorgt. Freitag morgen vor dem Frühstück haben wir uns getestet (Spucktest). Ergebnis nach 15min. Negativ. Jetzt frühstücken und los. An der Grenze keine Kontrollen. Nur ein Hinweisschild für einreisende Holländer die länger als 24h außer Landes waren. Die müssen sich in 14 Tägige Quarantäne begeben. Ein paar Meter weiter noch ein Schild mit der Bitte, dass alle die nicht zwingend nach Holland reisen müssen, zu hause bleiben sollen. Wir müssen ! Also weiter. Unbehelligt sind wir dann im Hafen angekommen. Hier das gleiche Bild wie im Herbst als ich das Schiff aus dem Wasser geholt habe. Die Leute arbeiten emsig an ihren Schiffen. Es wird darauf geachtet, dass die Verhaltensregeln eingehalten werden. Mundschutz sieht man eher selten. Ansonsten kann man sich frei bewegen.
Die Plane auf unserem Schiff hat den Winter gut überstanden. Sie liegt noch so wie ich sie im Herbst aufgezogen habe. Im Schiff alles trocken. Keine üblen Gerüche, die Polster haben alles ohne Stockflecken ec. überstanden. Die Salz Töpfe haben gute Arbeit geleistet. Jetzt noch eine ToDo-Liste für mein neues Projekt machen. Ich werde meine in die Jahre gekommenen Verbraucher Batterien (2 X 140 Ah ) durch einen Lithium-Ionen-Akku ersetzen. Dazu muss ich meinen täglichen Stromverbrauch, die Leistng der Lichtmaschine, Ladegerät, und Wechselrichter ermitteln. Auf YouTube habe ich einige aufschlussreiche Beiträge der Fa. Phillipskötter gesehen. https://www.youtube.com/watch?v=EMbPDN_mroA Aber je mehr man in den Videos erfährt,
um so mehr Fragezeichen tun sich auf. Darum habe ich in der kommenden Woche bei der Firma einen persönlichen Beratungstermin vereinbart. Zum Glück ist der Firmensitz in unserer Nähe. Nach dem alles Wichtige getan, und notiert war, haben wir unseren mit gebrachten Kaffee, und Kuchen gegessen. Danach sind wir wieder ohne Zwischenfälle zu hause angekommen.



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09.03.2021-16929/
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In der Winterzeit habe ich mir Gedanken für die kommende Saison gemacht. Anvisiertes Ziel, ist MecPom und Brandenburg. Anreise: von Dömitz, über die Müritz-Elde-Wasserstrasse. Dafür nehmen wir uns fünf Monate Zeit. Da wir in diesem Jahr mit dem Boot nicht mehr nach Holland zurück kommen werden, habe ich den Liegeplatz gekündigt.
Eventuel bleiben wir im Raum Berlin noch bis Saisonende 2022. Was danach kommt wird man sehen. Die Abfahrt in Zwolle ist jeden Falls für den 01.05.2021 geplant. Die Route führt von Zwolle, Hoogeveen, bis Ter Apelt, dann über den Rütenbrock Kanal nach Haren-Ems. Dann die Ems rauf bis Hörstel, von dort in den Mittelland Kanal. Im MLK wird dann entscheiden über welche Route wir nach Dömitz fahren. Die Alternative Route wäre Ems runter und in Döppen über den Küsten Kanal bis Oldenburg, weiter über die Hunte, und Weser bis Bremerhaven, von dort die die Geeste rauf bis zur Elbe. Diese Route ist jedenfalls 150Km länger als über den MLK. Warscheinlich fahren wir mit zwei Booten. Da wird sich sowiso noch einiges in der Planung ändern.


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26.03.2021-16929/
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So wie es aussieht können wir vorerst nicht nach Holland einreisen. Werde mich weiter auf meine angestoßenen Projekte konzentrieren. Nach ca. sechs Jahren hat die Speicherkarte von meinem Raspberry den Geist aufgegeben. Neue Karte gekauft, und Neuinstallation versucht. Tut nicht! Bricht immer wieder ab. Jan übers Forum informiert, er will sich eventuell bis zum Frühjahr darum kümmern. Für den Fall, dass mein Raspi nicht mehr zum Einsatz kommt, habe ich mich nach einer Alternative umgesehen. Die meisten Holländer benutzen die Boating-App von Navionic. Kostet zwar 49,-Euronen im Jahr, dafür bekommt man aber tägliche Updates falls nötig. Sehr detaillierte Karten mit Brückenhöhen, Wassertiefen, Erstellung auf Machbarkeit einer Route von A nach B und Info über Hafenmeister, und Ausstattung der Yachthäfen. Wenn die Lizenz nach einem Jahr abgelaufen ist, kann man das Programm weiter benutzen, kann aber keine Ubdates mehr runter laden. Auf den Raspi möchte ich dennoch nicht verzichten. In den verschiedenen Zoom Stufen kann ich mich besser und detailreicher an der näheren und weiteren Topographie orientieren. Mein altes Windows Tablet war mir einmal bei einer "Sturmfahrt" vom Steuerstand gefallen. Dabei hat das Display einige Blessuren ab bekommen. Habe mir jetzt zwangsläufig ein Android fähiges Tablet gekauft, damit ich die Boating-App benutzen kann. Läuft tadellos.

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28.03.2021-16929/
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Am Freitag wurde mir von allen möglichen Paketzustellern, für mein neuestes Projekt, die Bude eingerannt. Alle Teile die ich für das Lithium Akku Projekt benötige wurden fast gleichzeitig geliefert. Das Wochenende war gerettet. Hatte genügend Zeit die Bedienungsanleitungen zu studieren. In meinem Bastelkeller hab ich einen Versuchsaufbau gestartet um alles mal durch zu testen. Die Batterie und der Ladebooster, lassen sich mit einer App überwachen. Dort kann man auch alle Einstellungen vornehmen die für das Batterie Management wichtig sind. Der erste Eindruck einfach Spitze. Alles funktioniert wie ich es mir für den Einbau im Boot vorgestellt habe. Warscheinlich fahre ich nach Ostern zum Schiff. Mal sehen.




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31.03.2021-16929/
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Gestern habe ich mit einer 12V/10A Glühbirne einen Langzeit Test gemacht. Akku zu 81% geladen. In der App habe ich die Werte des Akku kontrollieren können. Das Ergebnis nach zehn Stunden, 4% der Akku Leistung verloren, das sind ca 7A,oder 0,7Ah. Zum Anfang, und nach 10h ist die Stromstärke unter Last bei 13,3 Volt geblieben. Die Restkapazität, noch 126,2Ah bei einem Ladezustand von 77%
Wenn ich mir das Ergebnis für meinen täglichen Verbrauch hoch rechne, bin ich mehr als zu frieden. Im oberen Bild ist eine von meinen drei 140Ah Bleibatterien zu sehen. Die mit den besten Werten behalte ich als Startbatterie. Durch die Lithium Batterie habe ich eine Gewichtsersparnis von etwa 150Kg.

Heute habe ich einen Termin für einen Corona Schnelltest online bestellt, und bestätigt bekommen. Am Dienstag nach Ostern kann ich mich, bevor ich nach Holland fahre, testen lassen. Hoffentlich negativ, und dann los. Falls ich in Holland angehalten werde, hab ich wenigstens etwas in der Hand. Umgekehrt dürfen Niederländer ohne Beschränkung nach Deutschland einreisen. ??? Verkehrte Welt

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06.04.2021-16929/
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L: 7°07'11", B: 51°42'06" | google-maps
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Heute morgen rechtzeitig zum Testzentrum gefahren. Vor uns schon sieben Autos. Während unserer Wartezeit wechselte das Wetter mit Blitz und Donner, Hagel, Schneeschauer, und Sonnenschein. Alles dabei, Temperatur -1 bis +1C° und das den ganzen Tag.
Nach einer halben Stunde waren wir endlich an der Reihe. Uns wurde durch das geöffnete Seitenfenster mit einem Wattestäbchen eine Probe aus der Nase entnommen. Das Testergebnis wurde nach 15min per eMail mitgeteilt. NEGATIV
Ja super ! Und, Holland wurde zwischenzeitlich zum Risikogebiet erklärt. Einreise nur in Verbindung mit einem für 24h gültigen negativ Test, oder zehn tägiger Quarantäne. Einreise von Holland nach Deutschland das gleich. Dazu die schlechten Wetter Aussichten für den Rest der Woche. Die ganze Planung war was für`n A.... Frust !
Negativer Test und jetzt? Ab in den Nächsten Baumarkt. Habe nebenbei noch ein Projekt im Garten am laufen. Um eine schattige Sitzecke zu haben, konnte ich Anfang des Jahres einen überdachten Pavillon erstehen. Der Sitzbereich soll mit Terassenplatten verlegt werden. Damit das ganze frostsicher ist, habe ich in der Woche vor Gründonnerstag einen Aushub von 6 X 4 Meter und 0,20m Tiefe gemacht. Alles was wir so für unser Projekt brauchen, haben wir dann heute im Baumarkt bestellt oder per Anhänger abgeholt. Komme aber trotzdem nicht richtig voran. Es ist windig, kalt, und es schneit oder regnet ständig. Das soll den Rest der Woche so bleiben. Fazit: Bin Corona negativ, und drücke mir im Wohnzimmer die Nase an der Fensterscheibe platt. Ja Super !




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06.05.2021-16929/
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L: 7°07'11", B: 51°42'06" | google-maps
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Projrkt Garten:
Bin soweit mit den Erdarbeiten fertig. Habe die Randsteine gesetzt, und das ausgehobene Erdreich wieder mit Schotter und Split aufgefüllt. Danach steht die Baustelle erst einmal still. Grund: Lieferengpass bei den Boden Fliesen. Macht nix, habe ja noch andere Projekte am Start. Zwischenzeitlich ist eine Wetterbesserung für die kommende Woche in Sicht. Ich werde am 27.04. nach Holland Fahren. Dienstag morgen das Gleiche Spiel noch mal. Zum Corona Testzentrum, Test machen, wenn negativ, ab nach Holland. Test war wie erwartet negativ, also los nach Holland.
Im Hafen unbehelligt angekommen. Geschäftiges treiben aller Orten ohne Maske man kann sich frei bewegen. Einige Regeln gibt es doch noch. In den Geschäften muss eine Maske getragen werden, und es ist nur die aussen Gastronomie geöffnet. Auf den Toiletten im Hafen dürfen sich nur zwei Personen aufhalten.

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12.05.2021-16929/
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YH de Hanze Zwolle
L: 7°07'10", B: 51°42'06" | google-maps
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Unser Boot stand noch zwischen den anderen Booten in der zweiten Reihe.
Es sind noch etliche Boote die noch nicht im Wasser sind. Aber überall wird gewerkelt. Als erstes nehme ich die Plane runter, damit ich den mit gebrachten
Proviant und mein Werkzeug, am und im Boot verstauen kann. Die Plane, und alles was nicht gebraucht wird, wird im Auto verstaut. Nach dem Jutta klar Schiff, und alles aufgeräumt, und verstaut hat,(und geputzt natürlich)ist sie dann gegen 18:00 Uhr wieder nach Hause gefahren. Ich habe mich dann an meine Bordelektrik gemacht. Die alten Batterien aus gebaut, und alle überflüssigen Kabel entfernt. Dann den neuen Lithium LiFePO4 Akku plus Victron Ladebooster 12-30A ein gebaut. Alles mit der Starter Batterie, und Lichtmaschine, nebst Trennrelais, und Victron Energy Ladegerät verkabelt. Dann! Alle Hauptschalter rein,.... und? es funktioniert alles. Der helle Wahn. Noch schnell die alten Batterien von Bord gewuchtet. Dadurch habe ich eine Gewichtsersparnis von 120 Kilo. Dann den Rest aufgeräumt, und gegen 23:00 Uhr stumpf in meine Koje gefallen.
Morgen kommt das Unterwasser Schiff dran.








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17.05.2021-16929/
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YH de Hanze Zwolle
L: 7°07'10", B: 51°42'06" | google-maps
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Den Rest der Woche verbringe ich mit schleifen, und streichen des Unterwasserschiffs. Freitag sollte das Boot gekrant werden. Leider kam eine Beerdigung dazwischen. Somit wurde der Termin auf den kommenden Montag verschoben. War auch nicht soo schlimm, ich hatte noch genug außen herum zu tun.
U.a. das Deck und das Laufdeck schrubben. Danach die Bordwände von außen gereinigt, und poliert. Als Jutta am Samstag Nachmittag an kam, sah unser Dampfer schon wieder ganz manierlich aus. Am Sonntag haben wir lange geschlafen, die Heizung hat dank neuer Batterie die ganze Nacht, gut ihren Dienst verrichtet. Ein Blick auf die Batterie App zeigte mir, dass in acht Stunden ohne Landstrom gerade einmal 9% der Ladung verbraucht wurde. Trotzdem lieferten Heizung und der Kühlschrank ihre volle Leistung.(Bei 13,4Volt/168 Amp.und 78% Batterie Ladung.) Gegen Mittag sind wir mit dem Auto zum Einkaufs Centrum gefahren, wir brauchten noch einige Lebensmittel. Und 50 Cent Münzen für Landstrom. Irgend wie kann ich mich noch nicht so recht mit der Leistungsfaähigkeit der Lithium Batterie an freunden. Auf dem Rückweg kamen wir am Hornbach Baumarkt vorbei. Der Parkplatz war proppen voll. Also um drehen und rein in den Laden. Hier wurde auf Hygiene geachtet und man kam nur mit Maske und desinfiziertem Einkaufswagen rein. 1,5m Abstand sowiso. Ja nee iss klar.
Gekauft habe ich einen neuen Druckminderer, und Farbe für den Unterwasser Pass. Jutta hatte zwar noch Farbe mit gebracht, aber nicht den Richtigen Farbton erwischt. Zwischen durch noch in einem der Strassen Cafes bei herlichem Sonnenschein halt gemacht, und einen lecker Cappuccino getrunken. Danach, wacker zurück zum Schiff, Unterwasser Pass abgeklebt, und gestrichen. Sieht gut aus. Dann zogen auch schon wieder dunkle Wolken auf. Habe noch schnell die Sat Schüssel justiert, und dann, rein in die gute warme Stube, und zu Abend gegessen, danach Feierabend und Tatort.



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17.05.2021-16491/
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YH-de Hanze Zwolle
L: 13°23'08", B: 52°30'38" | google-maps
437.800

Pünktlich gegen 11:00 Uhr knatterten Paul und Jan, unsere beiden Hafenmeister
mit ihrem hightech Trecker an, um unser Boot zum Kran zu bringen. Sonst immer im Schlepptau Pitje der Hafenmeister Hund. Wie schon im Herbst befürchtet, hat er den Winter nicht überlebt. Schade eigentlich. Gehörte er doch zum Stammpersonal.
Als das Schiff im Wasser, und alles dicht war, Habe ich noch 600l Trinkwasser gebunkert. Dann den Motor vorgeglüht und gestartet. Nach zwei Umdrehungen lief der Motor. Habe ihn noch etwas warm laufen lassen, und uns dann in unsere Box verholt.
Der Rest des Tages wurde mit allerlei Kleinkram verbracht. ZB gründliche Reinigung der Decks und Laufdecks, das Gestänge vom Bimini musste noch angebracht werden, die Wasserleitungen entlüftet, und durchgespült werden. Und immer mal wieder einen Blick auf die Batterie App geworfen. Gegen 19:30 konnten wir Feierabend machen. Vorher aber noch die Sat Schüssel ausgerichtet, und Landstrom angeschlossen.
Der Kontrollblick auf die App ergab, die Batterie wurde seit 2:53 heute Nacht nicht mehr geladen. Die 50 Cent für Strom waren abgelaufen. Die Heizung und der Kühlschrank liefen weiter bis der Trecker kam. Haben zum Frühstück die Kaffeemaschine und den Toaster über den Wechselrichter mit 230 Volt versorgt. Dann beim rum rödeln Licht, Wasserpumpe, und was sonst noch so auf 12V läuft in Betrieb gehabt. Und Radio natürlich. Als wir uns gestern in unsere Koje begeben haben, zeigte die App noch einen Füllstand von 38% an. Jetzt nach knapp 17h
hat sie noch eine Ladung von 14% mit einer Restkapazität von 23,4 Ah und einer Nennleistung von 164,6 Ah. Nach geladen wird sie jetzt über den Booster und dem Victon Ladegerät per Landstrom.
Bin erst einmal überzeugt von dem Akku



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19.05.2021-16491/
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L: 7°07'11", B: 51°42'06" | google-maps
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Wir sind gestern gegen Mittag wieder nach Hause gefahren. An der Grenze keine Kontrollen. Auf dem Handy bekommen wir beim Grenzübertritt die Nachricht, dass wir uns bei einem mehr als 24 stündigem Aufenthalt im Nachbarland in Quarantäne begeben sollen/müssen? Keiner weiss wie, wo, und wer das kontrollieren soll/will. Wir hatten vor Abreise einen Selbsttest gemacht, der negativ ausgefallen ist. Also weiter ohne Quarantäne.
Zwischenzeitlich sind die Niederlande zum Hochrisikogebiet erklährt worden. Vor der Ausreise aus Holland muss mann sich mit der Digitalen Einreise App registrieren. Danach direkt in Häusliche Quarantäne, und auf Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt warten. Umgekehrt nach Holland auch Quarantäne aber, nix muss alles kann. Mal eben rüberfahren geht zZ. nicht wenn man bei Rückkehr keine Quarantäne oder satte Geldstrafen riskieren will.


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08.06.2021-16491/
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L: 7°07'11", B: 51°42'06" | google-maps
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Immer wieder neue Ein und Ausreise Bestimmungen für Holland. Die ändern sich täglich.
Seit gestern kann im kleinen Grenzverkehr, jeder für 12 Std. ohne Test ein und aus reisen. Alle die länger bleiben wollen, müssen einen gültigen PCR Test vorweisen. Ausreise nach Deutschland: Wer länger als 72Std. in Holland war muss einen PCR Test für € 89 machen, und sich mit der Einreise App vor Grenzübertitt registrieren. Danach in häusliche Quarantäne begeben, und auf Nachricht vom örtlichem Gesuntheitsamt warten. Aber wie man so hört, warten alle die die App genutzt haben, noch heute auf eine Nachricht vom Gesundheitsamt. Der helle Wahnsinn.
Ich will Samstag zum Schiff fahren. Stand heute ! Dazu benötigen wir einen PCR Test. Der soll dann eine Gültigkeit von 72 Std haben. Sollte dann aber für die ein und aus Reise reichen. Keiner weiß wie es am Samstag aus sieht.

Unsere Urlaubsplanung fällt Corona bedingt komplett ins Wasser. Wir sind zwei Monate zu spät dran. Für die verbleibenden vier Monate wird an Plan B noch gefeilt.

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11.06.2021-16491/
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L: 7°07'11", B: 51°42'06" | google-maps
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So die neuesten Bestimmungen für Holland sind da. Deutschland ist kein Risikogebiet mehr. Jeder kann nach Holland ohne Beschränkung ein reisen, und so lange er will.
S U P i
Aber zurück nach Deutschland geht nicht ohne vorherigen PCR Test und Anmldung über die Einreise App. Danach in häusliche Quarantäne. Wer sich nicht daran hält, dem drohen drakonische Strafen. Ich fahre morgen trotzdem, auch auf die Gefahr hin, dass ich erschossen werde. :-))

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15.06.2021-16491/
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L: 13°23'08", B: 52°30'38" | google-maps
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Samstag sind wir gegen 13:30 Uhr Richtung Holland losgefahren. Ander Grenze das alte Lied. Keine Kontrolle weit und breit. In Zwolle angekommen, noch schnell nach Hornbach. Die haben eine ausgezeichnet gute Farbabteilung, speziel für den Wassersport. Schnell eine Dose Antirutsch Farbe gekauft, und ab zum Boot. Hier alles wie immer. Wir sind die einzigen Deutchen die sich in den Hafen trauen. Die Marler Skipper aus dem Yacht Clup, liegen in Emmerich am Rhein kurz vor der Grenze in der Warteschleife, und warten auf das was da noch kommen könnte. Hier im Hafen haben die Kollegen kein Verständnis dafür. Um noch irgend eine Arbeit anzufangen lohnt es sich nicht. Also Ruhe antun, mit Karo eine Runde drehen, danach den Abend ausklingen lassen.
Am Sonntag nach dem Frühstück hab ich das geesamte Schiff plus 29 Fenster vom Winterdreck befreit. Anschliessend alles noch poliert. Am späten Nachmittag war alles erledigt. Ich auch. Sind dann noch mal kurtz das Zwarte Water rauf bis zur Mündung der Vecht gefahren, damit sich unser Wasserboiler aufheizen konnte. Als wir wieder in unserer Box liegen, war duschen angesagt. Danach Schlafanzug an und Feierabend.

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(Ø: 0 km/h, 0 kg/h, -0.1 kg/km)


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(Ø: 0 km/h, 0 kg/h, 10.3 kg/km)


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