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Die Spree soll ganzjährig ab Talsperre Bautzen mit dem Kanu befahrbar sein. Der obere Abschnitt bis zum Eingang des Spreewaldes ist dabei nur wenig dokumentiert, und unterliegt scheinbar auch im Zusammenhang mit der Renaturierung der Tagebaue weiteren Veränderungen.

ursprüngliche Quelle Talsperre Bautzen bis Spreewald: http://www.dundak.de/luzica/

Touristisches Zentrum der Spree (und damit auch ziemlich überlaufen) ist der Spreewald. Ab hier ist die Spree im Kanu durchgängig bis zu Ihrer Mündung in Berlin entweder über den Oder-Hafelkanal oder den Dahme-Umflut-Kanal befahrbar.

Mit dem größeren Motorboot endet die Fahrt stromauf spätestens auf dem Neuendorfer See (oberhalb Schleuse Alt-Shadow), wobei schon ab dem Glower See der Tiefgang je nach Wasserstand beachtet werden muß.

Übersicht Spree

Statistik

Geographische Lage:
(Koordinaten, Städte, Gewässer, Kontinent ...)
Bautzen, Spremberg, Cottbus, Burgk, Lübbenau, Lübben, Beeskow, Fürstenwalde, Erkner, Berlin
Befahrbare Flußlänge:
(evt. unterteilt in Kanu und Dickschiffe)
Motorboot bis ca. km 150 (Neuendorfer See), Kanu ab km 321 (unterhalb Talsperre Bautzen je nach Pegel)
Strömung/ Gefälle: Bis Beeskow unterstützende Strömung. Dann wieder ab Große Tränke bis Dämeritzsee (Erkner)
Uferbeschaffenheit und Umgebung: In den meisten Abschnitten bis Berlin naturbelassen, gute Möglichkeiten zum Anlegen. Ausnahme i.d.R. dort, wo der Fluß wg. der Tagebaue verlegt wurde.
Schwierigkeitsgrad:
(Wildwasser, besondere Navigation)
Im Oberlauf bis Eingang Spreewald Pegel beachten. Ab Talsperre Spremberg sollte ganzjährig genug Wasser sein. Bei hohen Pegelständen teilweise WW.
Besondere Befahrensregeln: stromauf ab Eingang Spreewald für Motorboote gesperrt.
Nebenflüsse/ Anschlußgewässer: Dahme-Umflut-Kanal, Oder-Spree-Kanal, Havel

Detailkarte

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Übersichtspree


Tabellarische Übersicht

km Ufer re/li Hindernis/ SehenswürdigesWW StufeKarte
321,3 ..... Brücke B 156, gute Einsatzstelle, Abzweig Kleine Spree (Mala Sprjewja) nach rechts. Auch dieses Flüsschen ist über weite Strecken bei bestimmten Umständen befahrbar, beschreibe ich später. Der Hauptfluss ist im folgenden Abschnitt ein typischer Kleinfluss, teils mit stillen Abschnitten und sogar Seerosenfeldern, teils rasch fließend. In diesen Abschnitten ist der Fluss nur 5-8 m breit, dort muss man schon ganz schön zirkeln, um bei überhängenden Bäumen die richtige Fahrtrinne zu finden ..... [1]
320,5 R Niedergurig (Delnja Horka), Wehr 1m mit Schützen, rechts einfach zu umtragen (20 m), Im Ort Gaststätte und Einkaufsmöglichkeit ..... [2]
318,2 F Briesing (Brezynka), Wehr 1m schräg, links und rechts einfach befahrbar, in der Mitte Ausbruch! Auf dem folgenden Abschnitt nimmt der Baumbewuchs stark zu, bei viel Wasser kann das gefährlich werden ..... [3]
315,7 R Wehr nach rechts, 0,5 m mit Schützen, einfaches Umheben (5 m), gute Biwak+ und Badestelle Achtung: Ab hier stehen seit 2004 am Ufer Schilder, nach denen das Befahren der Spree bis Bärwalde (Bjerwald), km 286,2 ganzjährig verboten sein soll. In der Hoffnung, dass diese Sinnlosigkeit zurückgenommen wird, lasse ich die Beschreibung hier stehen und empfehle jedem, nach seinem Gewissen zu handeln. ..... [4]
315,6 ..... Einmündung eines Teils des Wassers der Kleinen Spree (Mala Sprjewja) von rechts ..... [5]
315,4 ..... Klix (Kluks) Wehrstufe 0,3 m unter einer niedrigen Brücke, bei viel Wasser kann die Durchfahrt sehr niedrig und die Stufe auch rückläufig werden, dann eventuell umtragen. Wir haben dort vor 20 Jahren mal mit einem RZ 85 ganz schön Probleme bekommen, weil das Boot sich erst verklemmte. Als wir es dann durchgedrückt hatten, trieb es in der Walze quer und kenterte dann. Der Fluss ist auf den folgenden 3 km teilweise begradigt, aber nicht hässlich. Er fließt zügig und bis auf die Wehre hindernisfrei ..... [6]
312,5 R Gabelwehr, dabei des 2 m hohe Wehr der Hauptspree rechts umtragen (20 m), nach links zweigt wieder die Kleine Spree (Mala Sprjewja) ab, um das Lausitzer Teichgebiet mit Wasser zu versorgen ..... [7]
310,8 ..... Einmündung des Löbauer Wassers (Lubata) von rechts, Man sieht das Dorf Lömmischau (Lemisow) ..... [8]
310,4 ..... Wehr, wenn Schütze gezogen sind glatt durchfahrbar (nur 20 cm), bei viel Wasser evtl. rückläufig Es beginnt auf 10 km der landschaftlich schönste Teil dieses Abschnittes. Der Fluss fließt unreguliert ständig durch die Heide, es gibt Uferabbrüche, jede Menge Biwak- und Badestellen und einige spritzige Sohlschwellen ..... [9]
306,6 ..... Hohe Sohlschwelle (1m) beim genannten Wasserstand glatt befahrbar, Ein Angler fragte mich dann im nächsten Ort, wie ich den "wodopad" (Wasserfall) denn heil heruntergekommen bin. ..... [10]
305,6 ..... Halbendorf (Polpica), hier gibt es links ein Schullandheim, in dem wir früher öfters übernachtet haben ..... [11]
304,9 ..... Der Hauptfluss biegt rechtwinklig nach rechts ab, geradeaus ist ein ca 4 m hohes Wehr welches selten Überlauf hat. Man folgt dem Hauptfluss noch cirka 1 km und trägt (oder fährt) dann links über ein Treppenwehr nach unten. Das Hauptwasser bleibt oben und fließt in dei Papiermühle von Neudorf (Nowa Wjes). Man kann auch noch am 3. Abzweigwehr vorbei bis zur Brücke vorfahren und dann die Mühle ca. 400 m weit umtragen Bei der erstgenannten Variante kommt man cirka nach einem weiteren km vorsichtiger Fahrt zu einer Brücke mit drunterliegender Sohlschwelle, diese musste ich beim genannten Wasserstand treideln. Danach ging es es bei vorsichtiger Fahrt problemlos weiter. Bei gut Wasser sicher überhaupt keine Probleme. ..... [12]
301,8 ..... Das Hauptwasser kommt wieder ..... [13]
300,6 ..... Straßenbrücke Lieske (Leskej), der Pegel befindet sich am rechten Ufer, Auf den folgenden 4 km wurde der Fluss vor cirka 40 Jahren reguliert, man fließt mit guter Strömung hindernisfrei durch den Heidewald. Kurz vor Uhyst (Delni Wujezd) werden die Ufer immer niedriger und es gibt wieder wunderschöne Plätze zum Baden und Faulenzen ..... [14]
295,3 ..... Uhyst (Delni Wujezd), erst Eisenbahn- dann Straßenbrücke, sogar ein kleiner Wasserwanderrastplatz ist am Mühlenteich eingerichtet. Im Ort kann man den Schlosspark besichtigen, es gibt mehrere Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten. Man kann auch nach rechts zum ehemaligen Tagebau Bärwalde runterwandern, der jetzt zu einem Erholungssee umgestaltet wird. Manche Leute übernachten hier, mir ist der Krach durch Straße und Bahn zu groß, obwohl er eigentlich vom Rauschen des 4 m hohen Wehres übertönt wird ..... [15]
..... ..... Abschnitt zwischen Uhyst (Delni Wujezd) und Spremberg (Grodk)
*Richtpegel für die Befahrung Spreewitz (Sprjejcy)
*160 = 4 Kubik, Befahrung möglich, Vorsicht mit Faltern an den Sohlschwellen, eventuell treideln
*180 = 7 Kubik, Die meisten Sohlschwellen sind auch vorsichtig mit dem Falter zu befahren
*200 = 12 Kubik, Auch Falter kommen problemlos über alle Sohlschwellen
*300 = 40 Kubik, Der Fluß ist sehr schnell, Sog vor Wehren (ich bin aber schon bei 65 Kubik gefahren). Bei meiner letzten Befahrung im Sommer 2006 cirka 5,5 Kubik
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